Südsee Cup 2019

Der Ruf wird stets erhöht: laden die Konstanzer zum Südsee Cup, so sind die Maultaschen nicht weit. Trotz zahlreicher Gewitterwarnungen zog auch letztes Wochenende eine Tübinger Auswahl zum Bodensee, um Scheiben mit mal mehr, mal weniger Spin durch die Lüfte zu befördern.


Traditionell für den Südsee Cup stand das Duell gegen die Wombats an. Die Schweizer aus Willisau kämpften sich geduldig und flink durch die Tübinger Zone und waren zum ersten Spiel etwas wacher, womit wir leider im Universe das Match mit 8-9 abgeben mussten. Im zweiten Duell traf man auf ein Freiburger Team mit Spielern im ganzen Altersspektrum. Klar stärker aufgestellt schien Tübingen die Partie zeitweise zu beherrschen. Ein paar ungeschickte Fehler drückten das Ergebnis auf ein 8-6, doch der erste Sieg des Tages wurde dennoch freudig mit einer kurzen Schwimmeinlage im angrenzenden Bodensee gefeiert.


Frisch gestärkt wurde das letzte Pool-Spiel gegen die Rheindivers angegangen. Auch hier konnte die Tübinger Zone für den Unterschied sorgen, was die Gegner bei steigenden Temperaturen ins Schwitzen brachte und zu einem deutlichen Sieg für uns führte. „Der Punkt ist: die Tiger Zone zieht immer.“, hat so der Defense Head Coach Alejandro nie gesagt. Mit einem zweiten Platz im Pool kam es zum Crossover Game gegen Crazy Dogs aus der Schweiz. Leider mussten wir uns mit einer deutlichen Niederlage anschließend mit dem unteren Pool zufrieden geben.


Sonntagmorgen, Feld 2. Die Maultaschen freuen sich über die falschen Wetterprognosen. Trotz vereinzelter Schauer blieb es vergleichsweise trocken. „Wir haben mit mehr Regen gerechnet. Schreib nicht nur übers Wetter und zitier mich nicht mit erfundenen Aussagen.“, war das morgendliche Resümee von Stina. Die Niederlage am Vortag hinterließ ihre Spuren. Nervös starteten die Maultaschen gegen Flying Circus aus Innsbruck. Zwischenzeitlich 3-7 hinten gelegen, ließen die Taschen die Köpfe jedoch nicht hängen. Irgendwas mit „Vollgas“ war von der Sideline und einzelnen Besprechungen zu hören. Der Ausgleich gelang: 7-7 und der Jingle für das Spielende ertönte. Der Universe musste dann nur leider unglücklich abgegangen werden, womit das Spiel 7-8 endete.
Mit Platz 13 im Visier kämpfte Tübingen um einen der letzten Ehrenplätze. Gegen die italienische Mannschaft Frasba Gold gelang ein müheloser Erfolg mit 13-1.

Der abschließende Sieg gegen Colorado aus Karlsruhe bildete den Turnierabschluss. Zufrieden zeigte sich der anonyme Captain mit seiner Mannschaft zur Turnierleistung mit einem ausgestreckten Daumen nach oben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.