Die 1. Liga Mixed Indoor stand von Beginn an unter keinem besonders guten Stern. Nachdem keins der teilnehmenden Teams eine Halle gefunden hatte, um das Turnier auszurichten und das Turnierwochenende drohte auszufallen, konnten die Maultaschen dank der Hilfe unserer Freunde in Gemmrigheim sehr kurzfristig das Turnier in deren Heimhalle (bekannt aus zahlreichen Indoor Open-Finals) ausrichten. Darüber hinaus hatte das Tübinger Team eine Reihe an krankheits- und verletzungsbedingten Ausfällen hinzunehmen.
Am Samstag spielten wir zunächst gegen zwei starke Teams aus Geretsried und Aachen, gegen die wir jeweils 12:15 unterlagen. Beide Gegner waren letztlich zu souverän in der Offense, insbesondere die Aachener Frizzly Bears gaben uns durch starkes Indoor-Game nur wenig Möglichkeiten, echten Druck aufzubauen. Im Kampf um die bessere Ausgangsposition gegen die Hucks aus Berlin erwischten die Maultaschen dann das schwächste Spiel des Tages, in dem etwas unsichere Offense und zu wenig druckvolle Defense zu einem klaren 7:12 führten.
Die Vorzeichen für den Sonntag waren also klar: nur zwei Siege konnten noch den Abstieg verhindern. Dies gelang aber nicht, nachdem schon das erste Spiel gegen Disconnection mit 9:13 verloren wurde. Das junge Team aus Freiburg war letztlich giftiger in der Defense und wir konnten die wenigen Chancen auf Breaks nicht ausreichend verwerten. Auch starke Unterstützung aus Gemmrigheim, die nach einem weiteren Ausfall notwendig wurde, konnte die Niederlage nicht verhindern. Den Abstieg also besiegelt, verließen die Maultaschen dennoch nicht kampflos die Liga und gaben dem zweiten Absteiger, dem Team des FT Würzburg, mit einem 15:4 die höchste Niederlage des Wochenendes mit auf den Heimweg.
Den Titel holten sich nach einem starken Wochenende die Frizzly Bears aus Aachen nach einem souveränen 15:9 im Finale gegen die Hässlichen Erdferkel (Marburg). Nach einigen Jahren in der 1. Liga Mixed Indoor müssen die Maultaschen also den Gang nach unten antreten. Wir sind dennoch froh, dass wir das Turnier noch so kurzfristig möglich gemacht haben und danken allen, die das möglich gemacht haben.

