Mixed DM 2026 – 2. Spielwochenende

Anderthalb Monate nach dem ersten Spielwochenende machten sich 20 Maultaschen auf den weiten Weg nach Bremen, um die Platzierungen der 1. Liga Outdoor Mixed auszuspielen.Nach dem ersten Wochenende mit einem Sieg aus fünf Spielen war absehbar, dass es kein Leichtes werden würde, die Liga zu halten.

Samstagmorgen stand das vorletzte Vorrundenspiel gegen Frühmix aus Köln auf der Tagesordnung. Den Tübingern und Tübingerinnen gelang es nicht, ihr volles Potential zu zeigen, sodass Köln sich über einige starke Defense-Aktionen und einen deutlichen 15:08 Sieg freuen konnte.

Im letzten Poolspiel hieß der Gegner Colorado aus Karlsruhe. Nach einer starken ersten Halbzeit waren Tübingen und Karlsruhe spielerisch und scoretechnisch eng beieinander. In der zweiten Halbzeit konnte Colorado sich jedoch absetzen und gewann schließlich 15:09. Tübingen landete damit in einem der beiden Zwischenpools, aus denen sich jeweils die Hälfte der Teams in die zweiten Ligen verabschieden muss.

Samstagabend ging es weiter gegen die Göttinger 7. In der ersten Halbzeit punkteten beide Teams konsequent mit ihren Offenses. Die Maultaschen hatten zwar einige Breakchancen, konnten diese jedoch nicht verwandeln. Im letzten Drittel des Spiels gelang es den Maultaschen sich gleich mehrfach für ihre starke Defense zu belohnen und das Spiel 15:12 für sich zu entscheiden. Mit leckerer Pizza im Bauch ging es abends zeitig in die Zelte, um am nächsten Tag ausgeruht die beiden verbleibenden Spiele bestreiten zu können.

Das 9-Uhr-Spiel gegen NXT Nürnberg starteten die Maultaschen furios mit einer sauberen Offense und drei direkt darauffolgenden Breaks. Auch im restlichen Spiel bewahrte das Team aus Tübingen die Oberhand. Letztendlich wurde der Mitaufsteiger aus Nürnberg mit einer 15:10 Niederlage in die zweite Liga geschickt. Da sich Göttingen auf dem Feld daneben nicht gegen Stuttgart durchsetzen konnte, war Tübingen allerdings noch nicht sicher. Ein Relegationsspiel gegen FT Würzburg galt es noch zu gewinnen, um die Liga zu halten.

In diesem letzten Spiel des Wochenendes hatte Würzburg den besseren Start, Tübingen musste trotz des gewonnenen Flips nach den ersten Punkten gegen einen Rückstand anspielen. Die Maultaschen fanden lange kein wirksames Mittel gegen die Würzburger Offensive, die immer wieder mit hohen Würfen in die Endzone schnell punktete. Erst im letzten Drittel gelang das erste Break. Doch das Aufbäumen kam leider zu spät: Am Ende musste Tübingen sich 12:15 geschlagen geben und darf somit in der nächsten Saison in Liga 2 den direkten Wiederaufstieg versuchen.

Trotz des unglücklichen Ausgangs war sich das Team nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitung und zwei Turnierwochenenden einig, dass eine starke Saison gespielt und sowohl individuell als auch im Zusammenspiel große Fortschritte erzielt wurden. Ein großes Dankeschön an Bremen für die Ausrichtung und an das Trainerteam für die großartige Vorbereitung und Betreuung! Im Finale gegen die Zamperl konnten sich, wie bereits im Vorjahr, die Tiefseetaucher aus München den deutschen Meistertitel sichern.  

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